Traumatherapie - Hilfe und Hoffnung geben

Trauma ist eine spezifische Reaktion

Die körper-und tiefenpsychologisch orientierte Traumatherapie auch „Somatic Experiencing®“ (SE) wurde von Peter Levine Biologe, Physiker und Psychologe gegründet. SE zeichnet sich darin aus, dass sie neben den Gefühlen und den Verstand vor allem den Körper mit einbezieht. Und dabei berücksichtigt sie nicht nur die Muskeln, die sich in Stresssituationen anspannen, sondern auch das Bindegewebe und Nervensystem.

Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist eine spezifische Reaktion auf ein Ereignis, das als bedrohlich erlebt wurde. Genau genommen ist das Trauma nicht das Ereignis an sich, sondern eine bestimmte Reaktion darauf. Ein Trauma wirkt sich auf die Psyche und den Körper aus. Grundsätzlich muss man Entwicklungs-,Schock und transgenerationale Traumatiesierungen unterscheiden. Zu Entwicklungstraumata zählt man, wie der Name schon sagt, Traumata während der Schwangerschaft, der Geburt und der Kindheit. Schocktraumata beziehen sich auf Unfälle, Attentate etc. Das Thema der transgenerationalen Traumatisierung, das dank Prof. Dr. Franz Ruppert in den Fokus geraten ist, betrifft uns alle - zwei Weltkriege haben ihre dramatischen Spuren in den Seelen und Familien hinterlassen.

Mittels SE erfahren Sie durch „Neubetrachtung“ einer bedrohlichen Situation, Hilfe bei der Entwicklung jener Ressourcen, die zum Zeitpunkt der traumatischen Erfahrung fehlten oder bis dahin nur wenig entwickelt waren. Durch die damit verbundenen „Entladungen“ kann der Körper seine „neue“ Antwort auf eine erfahrene Bedrohung zum Abschluss bringen. Die Folge ist, dass das Nervensystem wieder zu seiner Selbstregulierungsfähigkeit findet und die Symptome sich lösen können.

Wichtige Elemente der SE-Arbeit sind Resonanzbildung, Erdung, Zentrierung sowie das Nachspüren und Raumgeben von Körperempfindungen, Gefühlen, Gedanken, Bildern und Bewegungsimpulsen.

SE wendet sich an Menschen mit Ängsten oder Panikattacken, sowie für all diejenigen die das Gefühl haben, mit ihrer bisherigen therapeutischen Arbeit nicht mehr weiter zu kommen, für Menschen mit Depressionen, Süchten, chronischen Erkrankungen und schwierigen entwicklungsgeschichtlichen Erfahrungen, aber auch nach Unfällen und als Vorbereitung auf bevorstehende Operationen.

Es braucht eine freundliche äussere Begleitung, viel innere Kraft und Mitgefühl mit sich selbst, den Schrecken der Vergangenheit zu begegnen und für mich ist es wichtig Ihnen dies zu ermöglichen.